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OV Wulkow
7. Justizmeisterschaft im
Hallenfußball – Land Brandenburg
Am 10. Dezember 2005 fand im
Sportcenter Neuruppin die die 7. Justizmeisterschaft im Hallenfußball für
Justizbedienstete des Landes Brandenburg statt.
Der Leiter der JVA
Neuruppin-Wulkow, Oliver Allolio, eröffnete als Schirmherr diese
Veranstaltung, an der auch als Ehrengast der Leiter der Abteilung III im
Ministerium der Justiz des Landes Brandenburg, Ministerialdirigent
Manfred Koldehoff, teilnahm. Er konnte als Teilnehmer Mannschaften aus 5
Justizvollzugsanstalten sowie aus der Staatsanwaltschaft Neuruppin, die für
die verhinderten Sportfreunde aus Brandenburg a.d.H. einsprangen, begrüßen.
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Begrüßung der Teilnehmer
durch den Leiter der JVA Neuruppin-Wulkow Oliver Allolio |
In der Vorrunde, in der
jeder gegen jeden spielte, kristallisierten sich schon die Favoriten heraus:
das Team der JVA Luckau-Duben und die Mannschaft aus der JVA
Cottbus-Dissenchen – kein Wunder, denn der einzig im Land Brandenburg
ernsthaft im Profifußball zumindest eine beachtenswerte Rolle spielende Club
– der FC Energie Cottbus – ist ja auch in der Südregion beheimatet.
Natürlich darf auch nicht übersehen werden, dass in den anderen Teams die
sportlich als „alten Herren“ einzustufenden Freizeitkicker dominierten,
obwohl dies dem Engagement und der Spielfreude aller keinen Abbruch tat.
Nach der Vorrunde ergab sich
folgender Tabellenstand:
1. JVA
Luckau-Duben
2. JVA
Cottbus-Dissenchen
3. JVA
Neuruppin-Wulkow
4. STA Neuruppin
5. JVA Wriezen
6. JVA Frankfurt
(Oder).
Man könnte fast vermuten,
dass Doppelnamen ein Vorteil sind, aber hier gab letztlich die Leistung der
Kollegen den Ausschlag.
Im Halbfinale dominierten
dann die Favoriten: Die JVA Luckau-Duben schlug die Mannschaft der STA
Neuruppin mit 4:0 und die JVA Cottbus-Dissenchen dominierte mit 5.1 über die
JVA Neuruppin-Wulkow. So musste der Fight zwischen den Topmannschaften des
Turniers über die Meisterschaft entscheiden.
Vorher gab es noch den Kampf
um Platz 3, ein „Ortsderby“ zwischen der STA Neuruppin und der JVA
Neuruppin-Wulkow, welches die STA Neuruppin erst im Neun-Meter-Duell
mit 3:2 für sich entschied.
Auch im Finale dominierte
die Spannung über die reguläre Spielzeit hinaus, die mit 1:1 endete. Die
Entscheidung dauerte dann etwas länger als im vorherigen Spiel, fand dann
aber mit 8:7 seinen Sieger in der Mannschaft aus der JVA Luckau-Duben.
Das unterlegene Team aus der JVA Cottbus-Dissenchen hatte sich aber „teuer
verkauft“.
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Der Turniersieger: Die Mannschaft der JVA Luckau-Duben |
Ministerialdirigent Manfred
Koldehoff überreichte dem Spielführer der siegreichen Mannschaft –
Michael Arndt - unter großen Beifall dann den Sieger-Cup, der vom OV
Wulkow gestiftet wurde. Aber auch die anderen Teams erhielten
Erinnerungspokale an das Turnier. Geehrt wurden auch der beste Torschütze
(wurde von der JVA Luckau-Duben gestellt) und der beste Torwart (aus den
Reihen der JVA Neuruppin-Wulkow).
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Der Abteilungsleiter
III, Manfred Koldehoff überreicht den Siegespokal |
Der sportliche Wettkampf
wurde anschließend abgerundet durch einen gemeinsamen Umtrunk, der letztlich
auch der Regeneration dienen sollte, denn bei aller sportlicher Freude war
nicht zu vergessen, dass physische und psychische Kondition sowie seelische
Ballance und hohe Motivation für den nachfolgenden dienstlichen Alltag jeden
Kollegen wieder fordern würde.
Nicht zu vergessen ist ein
Dank an Spielerfrauen und eine „Küchenfee“ der JVA Neuruppin-Wulkow
für eine niveauvolle Versorgung der Zuschauer, Gäste und Spieler während des
Turniers. Fazit: Eine gelungene Veranstaltung, die zumindest für die Zeit
ihrer Dauer die Erschwernisse des tagtäglichen Dienstes in den Hintergrund
treten ließen.
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