|

EINKOMMENSRUNDE 2005: DBB FORDERT UMSETZUNG DES ECKPUNKTEPAPIERS UND
BETEILIGUNG AN EINKOMMENSENTWICKLUNG
Der dbb fordert in der anstehenden Besoldungsrunde für die Beamten und
Versorgungsempfänger in Deutschland zunächst die zügige Umsetzung der
Vereinbarungen aus dem Eckpunktepapier "Neue Wege im öffentlichen Dienst"
zur Dienstrechtsreform.
Als konkrete Besoldungsforderungen nannte der dbb Bundesvorsitzende Peter
Heesen am 3. März 2005 die folgenden Punkte:
1.
Zur Teilhabe an
der allgemeinen Einkommensentwicklung Einmalzahlungen in Höhe von je 300
Euro in den Jahren 2005, 2006 und 2007 für die Beamten und
Versorgungsempfänger, an deren Stelle in den neuen Bundesländern auch eine
jährliche Anhebung der Einkommen um je 1,5 Prozent in 2005, 2006 und 2007
treten kann,
2.
die stufenweise
Anhebung der Anwärterbezüge in den Jahren 2005, 2006 und 2007 auf mindestens
55 Prozent der Bezüge des Eingangsamtes zur Verbesserung der
Nachwuchsgewinnung,
3.
einen Ausgleich
für die erfolgten Kürzungen bei Sonderzuwendung und Urlaubsgeld sowie
4.
den
funktionsgerechten Ausbau des Stellenkegels bei Bund, Ländern, Gemeinden und
sonstigen Körperschaften des öffentlichen Rechts. Tatsächlich wahrgenommene
Funktion und die erbrachte Leistung müssen bestimmende Grundlage für
Bezahlung und Aufstieg der Beamten bilden.
"Die Anpassung an die Einkommensentwicklung im Tarifbereich des öffentlichen
Dienstes muss auch für die Beamten und Versorgungsempfänger gelten", sagte
Heesen. Das auf Initiative des dbb gemeinsam mit Bundesinnenminister Otto
Schily und ver.di vorgelegte Eckpunktepapier sei der geeignete Anlass zur
Umsetzung auch dieser Maßnahmen. Deshalb werde der dbb sowohl mit dem Bund
als auch mit den Ländern hierüber verhandeln.
Das ausführliche dbb Forderungspaket ist im Internet unter
http://193.158.125.177/newsletter/Besoldungsrunde_2005.pdf
abrufbar.
Redaktion: Cornelia Krüger
Herausgeber: dbb Bundesleitung, Friedrichstraße 169/170, 10117 Berlin
. |