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Liebe Kolleginnen und Kollegen!
Als Fortsetzung der Proteste
gegen den Stellenabbau im Öffentlichen Dienst und den Abbau von sozialen
Leistungen haben am 5. Mai 2010 Mitglieder der Gewerkschaften von dbb
und DGB in einer gemeinsamen Aktion lautstark vor dem
Brandenburger Landtag ihren Unmut gegen die Sozialpolitik der rot-roten
Regierung bekundet.
Rund 200 Vertreter aus allen
Bereichen des Öffentlichen Dienstes, insbesondere Polizisten, Lehrer,
Strafvollzugs-, Justiz- und Finanzbeamte als auch Beamte aus dem Eich- und
Forstwesen bildeten entlang der Zufahrtsstraße zum Landtag mit Fahnen ein
Spalier und empfingen die ankommenden Politiker mit einem Konzert aus
Trillerpfeifen und Rasseln.
Während Dr. Markov
und Speer als zuständige Minister die protestierenden Beamten „links“
liegen ließen, stellten sich fast alle Fraktionsvorsitzenden sowie einzelne
Abgeordnete des Landtags den Forderungen und Fragen der
Gewerkschaftsvertreter.
Vor dem Hintergrund der
gemäß Tagesordnung vorgesehenen Haushaltsdebatte sowie der
vorgesehenen mittelfristigen Personalplanung bis 2014, die einen
massiven Stellenabbau beinhaltet, wurden die anreisenden Abgeordneten durch
Transparente und Handzettel auf die drängenden Probleme im Öffentlichen
Dienst aufmerksam gemacht.
Der BSBD Brandenburg
war mit Kolleginnen und Kollegen aus den Ortsverbänden Cottbus,
Duben, Wriezen und Frankfurt (Oder) an der Aktion
beteiligt und wurde durch den Justizminister Dr. Volkmar Schöneburg
(nach unserer Wahrnehmung der Einzigste, der zu Fuß zur Landtagssitzung kam)
im Beisein der Fraktionschefin der LINKEN, Kerstin Kaiser besonders
begrüßt, da er in unserer Gewerkschaft Unterstützung bei der Umsetzung
seiner Vorstellungen zu einem wirksamen Behandlungsvollzug im Land
Brandenburg sieht.
Eines ist klar - die
Aktionen für eine leistungsgerechte Bezahlung sowie gegen den
unsinnigen Stellenabbau werden fortgesetzt. Dazu werden am 10. Mai mit
den anderen Gewerkschaften und Verbänden weitere Absprachen und Abstimmungen
vorgenommen. Gleichermaßen wird der Landesvorstand die Gespräche mit den
Fraktionen zu den besonderen Problemen im Justizvollzug fortsetzen.

Willi Köbke
Landesvorsitzender
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