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Pressemitteilung
Potsdam, 12.01.2007
Gemeinsamer Widerstand gegen die Kürzungen im
Öffentlichen Dienst des Landes Brandenburg geht weiter!
Aktionen der Gewerkschaften des Öffentlichen
Dienstes im DGB und dbb gegen die Landesregierung beschlossen
Auf Einladung der Gewerkschaft der Polizei verständigten sich die 29
Gewerkschaften des Öffentlichen Dienstes im Deutschen Gewerkschaftsbund
(DGB) und im Deutschen Beamtenbund (dbb) im Zusammenhang mit den seitens der
Landesregierung angekündigten Einkommenskürzungen für die Beschäftigten des
Öffentlichen Dienstes auf weitere gemeinsame Aktionen.
Die Gewerkschaften kritisierten erneut den klaren Wortbruch der
Landesregierung im Zusammenhang mit dem abgeschlossenen Solidarpakt im Land
Brandenburg. Im Rahmen dieses Solidarpaktes hatten die Beschäftigten des
öffentlichen Dienstes in den Jahren 2004 bis 2006 insgesamt 300 Mio. €
Personalkosteneinsparung erbracht. Über diese vereinbarte
Personalkostenreduzierung hinaus wurden zusätzlich 38 Mio. € in 2004, 84
Mio. € in 2005 und 105 Mio. € in 2006 bei den Personalkosten eingespart.
Trotz dieser erheblichen Vorleistung und der zusätzlichen
Personalkosteneinsparungen will nun die Landesregierung die Beamtinnen und
Beamten zusätzlich weiter belasten.
Die Gewerkschaften fordern die Landesregierung auf, den Entwurf zur
Änderung des Sonderzahlungsgesetzes endgültig zurückzuziehen und mit ihnen
in konstruktive (!) Verhandlungen zur Teilhabe der Beamten an der
allgemeinen Einkommensentwicklung einzutreten.
Sie bereiten u.a. Protestaktionen im Zusammenhang mit dem bevorstehenden
Landesparteitag der CDU in Frankfurt (Oder) und der Klausurberatung der SPD
– Landtagsfraktion in Cottbus vor.
Für Rückfragen steht Ihnen zur Verfügung: Michael Peckmann Funk: 0172 86 08
696
Gewerkschaft der Polizei- Landesbezirk Brandenburg - Postfach 900 203 -
14438 Potsdam
Internet: www.gdp-brandenburg.de
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