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Liebe Kolleginnen und
Kollegen!
Wie den meisten inzwischen
bekannt sein dürfte, hat Innenminister Speer dafür gesorgt, dass das
Kabinett mehrheitlich dem Entwurf zum Sonderzahlungsgesetz
(Weihnachtsgeld für Beamte) nicht zugestimmt hat. Die Fraktion DIE LINKE
und einige SPD-Abgeordnete haben erkennen lassen, dass sie sich mit
der Handlungsweise der Mehrheit im Kabinett nicht einverstanden erklären.
Umso wichtiger ist es deshalb, dass nun alle Beamtinnen und Beamten,
solidarische unterstützt von den Arbeitnehmern, für einen entsprechenden
Druck auf die Landesregierung sorgen.
Aus diesem Grund kamen am
26. April 2010 Vertreter der Mitgliedsgewerkschaften und –verbände im
dbb brandenburg zusammen, um sich auf Maßnahmen gegen die Abschaffung
der Sonderzahlung zu verständigen und gleichzeitig ein weiteres
Auseinanderdriften in der Behandlung der Beschäftigungsgruppen zu
verhindern.
Beginnen wollen wir mit
persönlichen Briefen an die Abgeordneten des Landtages, worin diese auf
das Problem aufmerksam gemacht werden sollen. Der dbb brandenburg und
der BSBD Brandenburg rufen deshalb alle Bediensteten auf, einen Brief
an seine Abgeordneten im Wahlkreis per Post oder per Mail zu senden bzw.
diesen persönlich aufzusuchen. Einen Musterbrief und die Liste der
jeweiligen Wahlkreisbüros der Abgeordneten können von den Ortsverbänden
angefordert werden.
Liebe
Kolleginnen und Kollegen!
Wir müssen uns jetzt
und möglichst alle einbringen, denn nicht nur die vollständige
Streichung der Sonderzahlung droht, auch die damalige Halbierung der
Besoldungsanpassung wird Bestand haben, wenn sich nicht eine größere
Zahl von Bediensteten zur Teilnahme an dieser Aktion entschließt! Der
Landesregierung kommt es sehr gelegen, dass bisher so wenig Widerstand in
dieser Sache von den Gewerkschaften kommt. DGB, GdP, GEW und ver.di halten
bisher still und glauben, im Herbst sei dafür immer noch Zeit. Bis dahin hat
sich aber die Problematik Sonderzahlung für immer erledigt und
Verbesserungen in der Besoldung haben dann auch keine Chance!
Deshalb
macht möglichst alle mit. Es geht für jeden hier um sein ganz
persönliches Einkommen!
Der dbb brandenburg
und auch der BSBD Brandenburg wird sich mit weiteren Aktionen dafür
einsetzen, die geplante Abschaffung der Sonderzahlung zu verhindern. Weitere
Maßnahmen und Aktionen werden vorbereitet.

Willi Köbke
Landesvorsitzender |