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CDU-Landtagsfraktion Brandenburg

 08.11.2006

Saskia Funck   

Funck: „Kabinett entscheidet für die Zukunftsfähigkeit des Landes.“

Mit dem gestrigen Beschluss des Kabinetts wird es ab 2007 keine Sonderzahlungen mehr für kinderlose Beamte geben. Eltern erhalten für jedes Kind 200 EUR Weihnachtsgeld. Gleichzeitig wird die Angleichung der Einkommen für gering verdienende Beamte bereits im nächsten Sommer erfolgen.

Die finanzpolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion, Saskia Funck, begrüßt die Entscheidung: „Dass der Finanzminister unsere Forderung aufgegriffen hat zeigt, dass er bereit ist, auch anderen Ländern gegenüber ein Zeichen unbedingten Konsolidierungswillens zu setzen. Mit diesem Beschluss hat die Regierung deutlich gemacht, dass die Zukunftsfähigkeit des Landes Vorrang vor Besitzstandswahrung von Interessengruppen hat. Der Kinderbonus macht deutlich, wie wichtig Kinder für die Landespolitik sind."

 

Funck fordert die Interessenverbände der Beamten auf, soziales Augenmaß vor Privilegiensicherung zu stellen: „Tausende Arbeitnehmer und Unternehmer in Brandenburg sichern mit ihren Steuern die Beamteneinkommen. Die Mehrzahl von ihnen verdient weniger, hat unsichere Jobperspektiven, arbeitet länger und hat weniger Urlaub als die Landesbeamten. Für Zukunftssicherung ziehen wir alle an einem Strang. Mit der Anhebung der Bezüge für Beamte unterer Einkommen hat die Landesregierung soziales Augenmaß bewiesen. Damit ist der Cottbuser Polizist seinem Kollegen aus der Pfalz gleichgestellt."


Aufforderungen der Interessenverbände zu Dienstverweigerung und polizeilichem Ungehorsam missachten die im Beamtenstatus verankerte Treuepflicht. Funck: „Die Zukunft der Beamten liegt in der Leistungsorientierung, nicht in der Leistungsverweigerung. Ich hoffe, dass unsere Polizisten und Lehrer klüger sind, als ihre Verbands-Funktionäre."