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Kurz notiert
In einem Gespräch im Nachgang zur Frühjahrstagung des
Hauptausschusses hat Justizministerin Beate Blechinger gegenüber Burghard
Neumann erklärt, dass es am Bauprogramm für den Justizvollzug keine
Abstriche geben wird. Im Haushalt sind alle notwendigen Mittelplanungen klar
ersichtlich und sie werde auch daran festhalten.
Hintergrund waren Irritationen, dass der planmäßige Umbau der
JVA Brandenburg der schlechten Kassenlage des Landes zu Opfer fallen solle
und dieses letzte große Investitionsvorhaben auf Jahre verschoben werden
müsse und/oder als Stückwerk gerade die Arbeitssituation in dieser Anstalt
auf Jahre zusätzlich schwer belasten könnte.
An diesem Punkt wird deutlich, dass Frau Ministerin
Blechinger für eine kurzwegige Arbeitskultur steht und
gewerkschaftspolitische Dinge auch am späten Abend ein offenes Ohr und viel
wichtiger eine konkrete Antwort hat.
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